Kriemhild Buhl – „Mein Vater Hermann Buhl“
„Papa Lalalaya“ sagt das kleine Mädchen Kriemhild, wenn man sie fragt, wo ihr Papa denn ist. Da ist sie eineinhalb Jahre alt. Er ist im Himalaya, seinem Sehnsuchtsort, dieser Ausnahmebergsteiger Hermann Buhl, um seinen ersten Achttausender zu besteigen. Als er zurückkommt, ist er berühmt, ein „Rock“-Star. Der Held der Nation. Sein Leben nimmt rasant an Fahrt auf, das Leben seiner Familie ebenso. Es sind hektische, chaotische, schillernde Jahre. Vier Jahre später besteigt er als Erster einen zweiten Achttausender und schreibt damit Alpingeschichte. Von dieser Expedition kommt er nicht mehr zurück. Sein Grab liegt im ewigen Eis. Er hinterlässt eine junge Frau und drei kleine Töchter.
Wie geht es weiter? Kriemhild Buhl beschreibt die Tragödie einer Familie, die im Schatten des Mythos versucht, das Leben zu bewältigen. Sie berichtet vom Lebensmut ihrer Mutter und vom Heranwachsen der Schwestern ohne Vater und sie erzählt, wie Ehefrauen von Helden oft eine Nebenrolle im eigenen Leben spielen und erst durch den Tod ihres Partners ihre eigene Identität finden.
Dieses Buch ist eine tief emotionale und gleichzeitig auch humorvolle Innensicht einer ungewöhnlichen Familie – ein Abenteuerroman, erzählt aus der Perspektive von jungen Frauen, auf der Suche nach einem Vater und als Hommage an die Mutter Eugenie Buhl.
Mit einem Nachwort von Kurt Diemberger
Plenk Media und Verlag GmbH &Co KG – Berchtesgaden
ISBN: 978-3-985040-93-3
19,80 € (D) / 20,40 € (AT)
„Kriemhild Buhl hat ein mutiges Buch geschrieben, sie geht den Fragen des Lebens in großer Offenheit auf den Grund. Es ist eine ungewöhnliche Vatersuche und eine berührende Hommage an ihre Mutter Eugenie Buhl.“
Kurt Diemberger, Bologna März 2019
________
„Mich berührt besonders, dass die Tochter des unvergessenen Extrembergsteigers Hermann Buhl dieses Buch geschrieben hat. Kriemhild Buhl öffnet dem Leser einen ganz besonderen Zugang zu diesem außergewöhnlichen Mann, Vater und Bergsteiger.“
Reinhold Messner, Bozen, 27.08.2024
_________
„Dieses Buch ist weit mehr als die Story einer Familie mit großem Namen. Es bietet so ganz nebenbei viel Einblick in die Emanzipation von Frauen im tiefschwarzen Bayern in der Mitte des vergangen Jahrhunderts.“
Thomas Neuhold, Der Standard, Wien 17.07.2019